SIE

Letzte Busfahrt der Weltreise

SIE – Eine letzte Busfahrt auf Weltreise

Draußen donnert es. Drinnen auch. Das gewaltige Gewitter, das nachts das Licht einer ganzen Stadt ausgeschaltet hat, wütet immer noch über die Provinzstadt Mbarara in Uganda. Generatoren gegen Stromausfall. Durch die dicken Regentropfen an der Scheibe sehe ich die schummerigen Notfall-Lichter der Läden, in den Lehmhütten ist es dunkel. Wieder ein Donnern und Sekunden später ist der Himmel weiß. Durchzogen… Mehr… →

Markt in Uganda

SIE – Gedankenschnipsel, Gehirnwirrwarr, das große Grübeln – die letzte Woche Weltreise

In meinem Kopf geht es zu wie auf einem afrikanischen Markt. Das totale Gewusel. Menschen, Tiere. Alles durcheinander. Reden, schreien, rufen, gackern, hupen, krähen, fiepsen, brabbeln. Jeder unterbricht den anderen, keiner ist allein. In meinem Hirn herrscht Chaos. Neue Ideen poppen auf, während alte noch nicht zu Ende gedacht sind. Wiedersehen, Arzttermine, Wohnung einräumen – wie soll das alles in… Mehr… →

SIE im Ruaha-Park

SIE – Im Ruaha-Rausch: Safari in Tansanias größtem Nationalpark

Löwen dösen im hohen Gras, Nilpferde prusten im Wasser und Elefantenfamilien baden Flussabwärts. Eine Safari im Ruaha Nationalpark ist wie ein Malarone-Traum. Wer schon mal die Malaria-Prophylaxe geschluckt hat, weiß wie unwirklich und skurril die Trips werden können, sobald man die Augen schließt. Da passieren die irrwitzigsten Dinge, wildeste Vorstellungen fühlen sich plötzlich ganz real an und morgens wache ich… Mehr… →

Emma und SIE

SIE – Der Traum von Afrika

Ohne Vorrwarnung legt mir die Frau ihr Baby in den Arm. Emma, 1 Jahr, drei Monate, sieben Kilo schwer, schläft. Die Haut ihrer niedlich-speckigen Armen ist so weich, sie riecht wie frisch aus der Badewanne und sie trägt ihr Taufkleid. Sie räkelt sich im meinen Armen und während ich noch darüber nachdenke, was wohl mein Neffe Carl machen würde, wenn… Mehr… →

Vorne, der zerbombte Vogel, hinten der neue, intakte

SIE – Medellins Menschen sind Mut-Macher

Backsteinhäuser fressen sich in die Berge. Wir schlängeln uns am Hang entlang. Die Hydraulik pumpt. Unterwegs zum Flughafen-Bus sind wir an so vielen Orten vorbeigefahren. Orte, die ich mit Erinnerungen verbinde. Orte, die für mich zur Geschichte dieser Stadt gehören. Wieder ist aus einer abstrakten Straßenkarte ein Netz an Geschichten geworden.     Rechts Pablo Escobars Luxushaus, das von dem… Mehr… →

Samstagabend ist kein Platz mehr frei. Alle wollen es sehen: das Theater, das man Leben nennt

SIE – Auf diesem Platz in Cartagena habe ich Kolumbiens Seele gefunden

“Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele.” Werner Bergengruen Das erste Mal habe ich dieses schöne Zitat gelesen, als ich 2007 alleine nach Thailand geflogen bin. Meine liebe Freundin Sesi hatte es mir in ein selbst gebasteltes Reisetagebuch geschrieben. An diesen schlauen Satz muss ich ausgerechnet hier wieder denken.… Mehr… →

Foto 5-1

SIE – Schnorcheln und Schnarchen mit Fremden

Amanda aus Neuseeland seufzt ab und an leise. Evelyn aus Holland schläft felsenfest in der selben Position – Rückenliegerin, Schlafmaske über den Augen, Hände über dem Bauch gefaltet. Thomas aus Californien bevorzugt die Embryonalstellung – seitlich liegend, Knie angezogen. Dicht an dicht mit Fremden zu schlafen, ist echt nicht meine Lieblingsbeschäftigung auf Reisen, aber gehört dazu bei unserem Tagesbudget. Zehn… Mehr… →

Die Mintaka vor einer Paradiesinsel

SIE – Ode an Opa und ans Meer der Möglichkeiten

Wenn du mich nur hier sehen könntest! Wie ich vor Freude quiekend wie ein Kind beim Kitzeln vom Bugsitz abhebe, wenn wieder ein ordentlicher Brecher das Schiff gen Himmel drückt. Dieser kurze Moment der Schwerelosigkeit. Dieses Gefühl zu fliegen. Dieses Bauchkribbeln wie auf dem letzten Platz auf der Schiffschaukel. Ich bin überzeugt, dass ein Seemann Erfinder dieses Karussells ist. Ob du… Mehr… →

Unser Nest: El Valle de Anton

SIE – Achtung, jetzt wird’s unspektakulär

Wo wart ihr wandern? Habt ihr den Weg rechts oder links genommen? Wie ist es da oben? Wir waren eine Woche in El Valle, dem Bergdorf, dem Tal im 6-Kilometer-Krater eines Vulkans, der vor 300.000 Jahren das letzte Mal ausgebrochen ist, der Pilgerstätte für Wanderwütige und nein, wir nicht. Wir waren nicht wandern! Schulterzucken. Von uns könnt ihr keine Antworten… Mehr… →

IHRE neue Jacke, der Buddha und SIE

SIE – Anti-Shoppingqueen in Panama City

Ich bin keine Shopping-Queen. Auch keine Expertin der Sendung. Aber ich weiß noch, als ich sie zum ersten Mal sah. Es war ein Samstag. ER musste zur Arbeit, ich lag auf dem Sofa und blieb beim Zappen hängen. Als er Feierabend hatte, saß ich immer noch da – acht Stunden später, gebannt von dem Hamburg Special und nicht ahnend, dass… Mehr… →